Das Unternehmen

Historie und  Firmenphilosophie der ERMAFA

Präzision aus Tradition

Seit mehr als 180 Jahren begeistern wir die Welt des Maschinenbau weit über nationale Grenzen hinaus. In dieser Zeit haben wir nicht nur Innovationen und Revolutionen miterlebt – wir waren maßgeblich beteiligt an industriellen Wendepunkten! Carl Gottfried Haubold, der als Begründer des Chemnitzer Maschinenbaus gilt, legte 1837 mit Gründung der C.G. Haubold jr. den Grundstein für den andauernden Erfolg.

Bis heute zeichnet sich die Firma ERMAFA vor allem durch hochqualifizierte Entwicklungsarbeit und internationale Referenzen aus.
Von jeher ist es unser Anspruch, die Industrie und ihre Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Dazu forschen wir gemeinsam mit starken Partnern um Innovationen zu entwickeln und diese in der Welt zu etablieren.

Nachhaltigkeitsanspruch des Unternehmens

Besonders wichtig ist für uns im Laufe der Zeit das Thema Recycling geworden.

Wir forschen stetig an Methoden, vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen, Abfallprodukte zu recyceln und somit eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu fördern.

Nachhaltigkeit ist uns auch in der Entwicklung unseres Unternehmens wichtig. Verantwortungsbewusster und wertschätzender Umgang mit Kunden, Dienstleistern und miteinander ist für uns ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Wir sind stets offen für neue Ideen, Innovationen und Verbesserungen.

Ebenso fördern wir die Motivation unserer Mitarbeiter durch ein positives, kollegiales Arbeitsumfeld.

 

Unternehmensentwicklung

 

1837 – 1946

Maschinenfabrik C. G. Haubold
Papier-, Textil- und Gummi-Kalander, Zentrifugen

1947 – 1989

Umbenennung in ERMAFA
Anlagen für Kunststoff- und Elastomerverarbeitung

1991 – 2000

Zugehörigkeit zur Hörmann-Gruppe, München
Entwicklung des Recyclingbereiches

seit 2000

eigenständige GmbH
ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagenbau GmbH

Mischwalzwerk

2014

Geschäftserweiterung der Firma ERMAFA
Übernahme der AUERBACH Maschinenfabrik GmbH

2020

Geschäftserweiterung der Firma ERMAFA
Übernahme der CVM GmbH Chemnitz

 

Unternehmensentwicklung

 

1837 - 1946

Maschinenfabrik C. G. Haubold
Papier-, Textil- und Gummi-Kalander, Zentrifugen

1947 - 1989

Umbenennung in ERMAFA
Anlagen für Kunststoff- und Elastomerverarbeitung

1991 - 2000

Zugehörigkeit zur Hörmann-Gruppe, München
Entwicklung des Recyclingbereiches

Mischwalzwerk

seit 2000

eigenständige GmbH
ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagenbau GmbH

Mischwalzwerk

2014

Geschäftserweiterung der Firma ERMAFA
Übernahme der AUERBACH Maschinenfabrik GmbH

Mischwalzwerk

2020

Geschäftserweiterung der Firma ERMAFA
Übernahme der CVM GmbH Chemnitz

Die Firmengeschichte der ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagenbau GmbH

 

ERMAFA hat ihre Wurzeln in der langen Maschinenbautradition in Chemnitz seit 1837. Dabei ist die Betriebsgeschichte eng mit der industriellen Entwicklung von Chemnitz verbunden.

Im Laufe der Jahre haben wir viele historische Wendepunkte miterlebt – zwei Weltkriege, gesamtwirtschaftliche Krisen und die wirtschaftliche Wende 1989/90.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch unsere traditionsreiche Geschichte:

ERMAFA

Am 08. Oktober 1837 gründete Carl Gottlieb Haubold das Unternehmen „C.G. Haubold jr.“, welches zwei Jahre später durch seinen Vetter Carl Gottfried Haubold übernommen wurde. In den darauffolgenden Jahren zeichnete sich das Unternehmen durch zahlreiche bahnbrechende Entwicklungen aus.
Zu nennen sind der erste Kalander zur Papierglättung in Europa, die erste deutsche Zentrifuge sowie die ersten Walzwerke für die gummiverarbeitende Industrie.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde 1947 die Produktion unter dem Namen „Erste Chemnitzer Maschinenfabrik VEB“ (ab 1953 „VEB Erste Maschinenfabrik Karl-Marx- Stadt“) wieder aufgenommen. Aus dieser Zeit stammt auch die bis heute geläufige Abkürzung ERMAFA.

Zu DDR-Zeiten wandelte sich das Unternehmen. Es wurden nicht mehr nur Maschinen für die Industrie, sondern auch Konsumgüter hergestellt. Neben Maschinen für die Reifenindustrie sowie Walzwerke für die Gummiverarbeitung waren von nun an auch Haushalts-Wäscheschleudern Teil der Produktpalette des Unternehmens.

Nach der Wende wurde aus dem VEB die „ERMAFA-Kunststofftechnik Chemnitz GmbH & Co. KG“, welche 2000 durch ein Management-Buy-Out zur heutigen „ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagenbau GmbH“ wurde.

2014 folgte die Übernahme des Ellefelder Werkzeugmaschinenbauers AUERBACH Maschinenfabrik. Dadurch wurde das Portfolio um den Technologiebereich des Tiefbohrens und des Fräsens ergänzt.

Im Jahre 2020 erfolgte dann die Übernahme der Neukrichner CVM GmbH, durch die der bereits bestehende Bereich der mechanischen Fertigung grundlegend erweitert wurde.

AUERBACH

1943 begann die Werkzeugherstellung in Auerbach / Vogtland – anfangs durch eine Betriebsverlagerung der Remscheider Werkzeugfabrik Alfred Berghaus.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Unternehmen treuhänderisch verwaltet.

1950 wurde der Betrieb zum Volkseigentum erklärt.

1957 erfolgte eine Umbenennung in VEB Werkzeugmaschinenfabrik Auerbach.

Nach der Zusammenlegung des VEB Ellma mit dem VEB Werkzeugmaschinenfabrik Auerbach im Jahre 1970 erfolge die  Eingliederung in das Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert.

Die Zerschlagung der Kombinats hatte zur Folge, dass der VEB Werkzeugmaschinenfabrik Auerbach mit Gründung der Auerbach Werkzeugmaschinen GmbH privatisiert wurde. Im Zuge dessen wurde das Unternehmen an die Wagner-Gruppe verkauft. Nach deren Insolvenz im Jahr 1996 erfolgte eine Übernahme durch die IXION-Gruppe.

Die entstandene Ixion Auerbach Maschinenfabrik GmbH in Ellefeld spezialisierte sich in den folgenden Jahren das Tiefbohren und Fräsen.

Seit 2014 gehört die Auerbach Maschinenfabrik nun zur ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagenbau GmbH und erweitert das Portfolio durch solides Know-How und langjähriger Erfahrung auf dem Bereich der Werkzeugmaschinen.

NEUKIRCHEN

Die ehemalige CVM GmbH wurde am 1. Juli 1994 gegründet. Das Unternehmen versteht sich als Ausgründung, die aus der ehemaligen Sachsenhydraulik GmbH Chemnitz (SHC) – einem renommierten Hydraulikhersteller – hervorgegangen ist.

Die ehemalige CVM GmbH in Neukirchen besitzt somit eine lange Historie, die über die ehemaligen Industriewerke Chemnitz bis zu den früheren Wanderer Werken zurückreicht. Dadurch verfügt das Unternehmen über hochqualifizierte Ingenieure und Facharbeiter, die schon seit vielen Jahren mit Erfolg im Vorrichtungsbau und Musterbau, sowie in der Metallbearbeitung und Hydraulikbranche tätig sind.

Mit der erfolgreichen Privatisierung im Juli 1994 und der kompletten Neuorientierung im Wettbewerb blieb die CVM GmbH Chemnitz dem Prinzip ihres Leistungsprofils und der Qualitätsarbeit treu. Zielsetzung ist damals wie heute, die Anforderungen des europäischen Marktes konsequent zu erfüllen durch Kundennähe, Umweltverträglichkeit sowie stetige Verbesserung der Abläufe, Prozesse und Produkte. Durch eine stetige Orientierung an den aktuell am Markt vorherrschenden Bedingungen und Bedürfnissen kann die langfristige Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet werden.

Infolge des Umzugs in den Neubau im Jahr 1996 wurden der Maschinenpark durch Neuinvestitionen ständig modernisiert und die Kapazitäten wesentlich erweitert.

Der über viele Jahre hinweg aufgebaute hohe Qualitätsstandard im Bereich Metallbearbeitung sowie Vorrichtungsbau waren die entscheidenden Motive zur Übernahme durch die ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagenbau GmbH zum 01.05.2020.

Die CVM GmbH ist seit dem als Werk Neukirchen fester Bestandteil des Geschäftsbereichs Mechanische Fertigung.

Heute produzieren wir für Sie an drei Standorten.

In Chemnitz ist der Sondermaschinen- und Anlagenbau ansässig. Wir bieten Ihnen Lösungen speziell für die gummi- und kunststoffverarbeitende Industrie an – von der Planung bis hin zur Realisierung der fertigen Anlagen und Maschinen. Unsere Produktpalette reicht dabei von Innenmischern über Kalander, Walzwerke, Lösungen für die Entsorgung medizinischer Abfälle, Technologien für die Verarbeitung von vulkanisiertem Gummi sowie das Altreifenrecycling.

Des Weiteren bieten Standort Chemnitz und Neukirchen auch eine leistungsstarke Mechanische Fertigung. Mit dieser sind wir in der Lage, fast alle Gewerke der Metallbearbeitung anzubieten. Die Fertigung von Einzelteilen oder Serien für sowohl Kleinteile als auch Teile bis zu 40 Tonnen stellen für uns kein Problem dar.

Unser Standort in Ellefeld hat sich auf die Herstellung von Tiefbohr- und Fräsmaschinen spezialisiert und kann auf eine über 70-jährige Tradition zurückblicken. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickeln und fertigen wir individuelle Maschinenkombinationen in den Bereichen Tiefbohr-, Fräs- und Tiefbohr- Fräsmaschinen.

Wir freuen uns auf auf viele weitere Jahre mit spannenden Projekten, innovativen Ideen und motivierten Kunden, die mit uns gemeinsam die Industrie 4.0 gestalten.